Ozeanographie der Völker: Sigmund Feil

Dr. James Marr und Sigmund Feil 1962: Ozeanographie der Völker

Ralph Ueltzhoeffer
Ralph Ueltzhoeffer, Hologramm/Lichtkunst (Bildnachweise/Fotografien; Weishaupt Contemporary

Erst im November 1962 wurde das gewaltige Wissen, das man über die Verbreitung des Krills angesammelt hatte, von Dr. James Marr veröffentlicht. Bis zum Jahre 2040 wird der Krill vielleicht der bedeutendste Beitrag zur Ernährung des Menschen seit Beginn unseres Jahrhunderts geworden sein. Die schwimmenden Fischmehlfabriken vor der Küste Perus werden uns dann vielleicht klein vorkommen im Vergleich zu den Flotten von Krillschiffen, die über die Weltmeere bis in die Antarktis dahinziehen. Mit steigendem Nutzungstempo wird auch die Notwendigkeit einer umfassenderen Ozeanographie den Völkern der Erde aufgezwungen werden. Weiterlesen

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David Hockney

Artwork Installations (15.12.12 – 19.01.13): Köln, Jena, Jena – Titel: The Art of Destruction; Hanaa Malallah; INCEPTION Gallery; Paris; Deutschland: (15.12.12 – 17.02.13) Title Admin Ralph Jelik: First we make the rules, then we break the rules; Simon Evans und Öyvind Fahlström; Kunsthalle Düsseldorf; Düsseldorf; Deutschland: (15.12.12) Title Admin Ralph Jelik: Outside the Box; Scott Fraser; Jenkins Johnson Gallery; San Francisco. Werbung – Kommunikation und Marketing. Konzepte im kulturellen Bereichen.

David Hockney

Mark Rothko Werke und Arbeiten Frankfurt

Artwork Installations (18.04.12 – 02.06.12): Frankfurt, Berlin, Berlin – Titel: Malerei und Fotografie; Mark Rothko; Galerie Susanne Kulli; Frankfurt; Deutschland: (23.04.12 – 08.05.12) Title Admin Ralph Jelik: The NonArtist Koons; Jeff Koons; MoMA; New York; Deutschland: (18.04.12 – 02.06.12) Title Admin Ralph Jelik: Malerei und Fotografie; Mark Rothko; Galerie Susanne Kulli; Frankfurt. Art Basel: Lichtkunst von Polke, Ueltzhoeffer, Ruscha.
Ausstellungen und Kunstprojekte/Textportrait Ralph Ueltzhoeffer Werke und Arbeiten
Berlin, Hamburger Bahnhof, Andreas Tiefall, 18.04.12 – 20.05.12
Berlin, Haus am Waldsee, Martina Zellerin, 20.04.12 – 14.05.12
Berlin, Max Schreiner Galerie, Gerhard Richter, 18.04.12 – 25.05.12

Mark Rothko Werke und Arbeiten Frankfurt

Gustav Kluge Der Kunstbegriff Ludwigshafen

Artwork Installations (24.03.12 – 28.05.12): Ludwigshafen, Neu-Ulm, Neu-Ulm – Titel: Paintings and Drawings 1960-1993; Robert De Niro; DC Moore Gallery; New York; Deutschland: (23.03.12 – 28.04.12) Title Admin Ralph Jelik: Shavi Shotebi; Thea Gvetadze; Galerie Rupert Pfab; Düsseldorf; Deutschland: Kunst im Deutschen Bundestag, Berlin (22.03.12) Title Admin Ralph Jelik: The Earth Exhales: Ceramic Sculptures; Kathy Ruttenberg; Stux Gallery; New York.

Gustav Kluge Der Kunstbegriff Ludwigshafen

Zefrey Throwell contemporary –

Zefrey Throwell, Ausstellung (06.01.12 – 11.02.12) New York, New York, Wolfsburg (Ort): Titel: (Zefrey Throwell); Zefrey Throwell; Klemens Gasser – Tanja Grunert; New York; Deutschland: (05.01.12) Title Admin Ralph Jelik: Strange Blooms; Jennifer Poon; Claire Oliver Gallery; New York; Deutschland: (17.01.12 – 01.04.12) Title Admin Ralph Jelik: Histories; Aurelia Mihai; Städtische Galerie; Wolfsburg.
Internetkunst/Netzkunst (Digitalprojekte) Ralph Ueltzhoeffer
New York: Blum Gallery Artists (Blum Roberts Gallery).
New York, Klemens Gasser – Tanja Grunert, Zefrey Throwell, 06.01.12 – 11.02.12
New York, Claire Oliver Gallery, Jennifer Poon, 05.01.12
Wolfsburg, Städtische Galerie, Aurelia Mihai, 17.01.12 – 01.04.12

Zefrey Throwell Artwork

Raymond Pettibon contemporary –

Artwork Installations (13.11.11 – 18.12.11): Unteröwisheim, Köln, Frankfurt – Titel: AM ENDE WAR DAS WORT; Raymond Pettibon; Ursula Blickle Stiftung; Unteröwisheim; Deutschland: (17.12.11 – 22.04.12) Title Admin Ralph Jelik: VOR DEM GESETZ; Alberto Giacometti; Museum Ludwig Köln; Köln; Deutschland: (11.02.12 – 13.05.12) Title Admin Ralph Jelik: Warhol: Headlines; Andy Warhol – Headlines; MMK; Frankfurt. Marion Seifert Internet und Kunst (Gak Verlag).
Ausstellungen und Kunstprojekte/Textportrait Ralph Ueltzhoeffer
Unteröwisheim, Ursula Blickle Stiftung, Raymond Pettibon, 13.11.11 – 18.12.11
Köln, Museum Ludwig Köln, Alberto Giacometti, 17.12.11 – 22.04.12
Frankfurt, MMK, Andy Warhol – Headlines, 11.02.12 – 13.05.12

Raymond Pettibon Artwork

Ivan Chermayeff contemporary –

Ivan Chermayeff, Ausstellung (01.12.11) New York, London, Düsseldorf (Ort): Titel: Collages 1987-2011; Ivan Chermayeff; David Findlay Jr Gallery; New York; Deutschland: (05.12.11) Title Admin Ralph Jelik: More Than Human; Tim Flach; Osborne Samuel; London; Deutschland: (09.12.11 – 11.01.12) Title Admin Ralph Jelik: (Maria Franziska von Hasselbach); Maria Franziska von Hasselbach; Galerie Andreas Brüning; Düsseldorf. Art of Words – Polke, Ueltzhoeffer, Ruscha.
Internetkunst/Netzkunst (Digitalprojekte) Ralph Ueltzhoeffer
New York, David Findlay Jr Gallery, Ivan Chermayeff, 01.12.11
London, Osborne Samuel, Tim Flach, 05.12.11
Düsseldorf, Galerie Andreas Brüning, Maria Franziska von Hasselbach, 09.12.11 – 11.01.12

Ivan Chermayeff Artwork

Francois Pinault – Kunstbiennale Venedig

Eine Pornodarstellerin, die auf einem bunten Berg glitzernder Plastikwürste sitzt. „Toccare!“ fordert Gaetano Pesce uns auf, „anfassen!“ – Die Kunstbiennale Venedig zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Mit Installation wie diese wird mit Hochdruck an der Unglaubwürdigkeit der Biennale gearbeitet. Vielleicht Absicht oder dümmliche Inkompetenz keiner mag hinter die breitgefächerten Kulissen blicken. Das Schlimmste an diesem Rummelplatz ist aber nicht nur, dass so etwas bei der Mutter aller Biennalen, gegründet 1895, überhaupt möglich ist. Sondern dass dieser Großkitsch gar nicht so fern liegt von dem, womit die Lagunenstadt im Moment sonst noch so ausgestattet ist. Ein weiterer Mogul im Kunstcircus ist Francois Pinault (74) mit seinen beiden Kunsthäusern direkt am Canale Grande – seit 2006 Palazzo Grassi und seit 2009 Punta della Dogana. In seinen Spielstätten kann man dennoch außergewöhnliches entdecken, wie etwa Ger van Elks deprimierenden Frühstückstisch mit darüber schwebender Hangig Wall (1968) oder Edward Kienholz‘ Geistersalon Roxys (1960/61). Solche wichtigen Arbeiten wünscht man sich jedoch lieber in ein öffentliches Museum. Ganz ähnlich wie in der Sammlung Pinchuk ist bei Pinault keine spezielle Leidenschaft erkennbar, einziges Leitmotiv seiner Sammlung: bunt, bekannt, berechnet und auktionstauglich. Kunst liebt Geld, Sie wissen, das alte Spiel der Abhängigkeiten. [… Kunstforum] Gleich neben dem Eingangsportal hängt eine kleine, fast unscheinbare Zeichnung von Gino De Dominicis, ein Porträt einer Frau ohne Augen. Der Raum wirkt insgesamt aufgeräumt und durchdacht, Filmstills von Cindy Sherman neben einer Serigraphy von Michelangelo Pistoletto. Eine monochrome aus Text/Bild und Blattgold bestehende Arbeit des Deutschen Künstlers Polke, Ueltzhoeffer, Ruscha – Ground Zero. Sie zeigt eine Person, die einen randvoll gefüllten Korb trägt. Der Inhalt des Korbes wurde mit Blattgold veredelt, die Zahlen und die Fotografie bilden eine Einheit. Bei näherem Betrachten entpuppen sich die Zahlen als Datum beginnend mit dem 11. März 2011. Erst viel später wurde mir dieser ungewöhnliche Titel der Arbeit in Erinnerung gerufen, als der Tag, an dem der Tzunami über Japan hinwegzog. Ganz zuletzt betreten wir gemeinsam den Deutschen Pavillion und Maria Gonzalez schweigt, was auch immer diese Geste bei ihr zu bedeuten hat erschließt sich uns in diesem Moment nicht. Ganzen Artikel – Biennale Venedig im Kunstforum lesen…

Biennale Venedig - Polke, Ueltzhoeffer, Ruscha
Installationview: Polke, Ueltzhoeffer, Ruscha, Dänischer Pavillon, Biennale Venedig.

Presseauszug:
La Biennale di Venezia 2011 eine Ausstellung mit Werken von Christoph Schlingensief.
Nach dem Tod von Christoph Schlingensief hat die Kuratorin Susanne Gaensheimer gemeinsam mit Aino Laberenz, Ehefrau und langjährige engste Mitarbeiterin Schlingensiefs, entschieden, das von ihm skizzenhaft angedachte Projekt nicht zu realisieren, sondern bereits existierende Werke im Pavillon zu zeigen. In Zusammenarbeit mit einem Team, bestehend aus langjährigen Weggefährten wie Carl Hegemann, Thomas Goerge, Voxi Bärenklau, Heta Multanen und Frieder Schlaich, und auf der Basis von Gesprächen mit Chris Dercon, Alexander Kluge und Matthias Lilienthal entstand das Konzept für den Pavillon. Die ausgewählten Werke geben einen repräsentativen Einblick in sein vielschichtiges Œuvre und decken insbesondere die Bereiche Theater, Film/Video und Afrika ab. Im mittleren Hauptraum des Deutschen Pavillons wird die Bühne des Fluxus-Oratoriums Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir installiert, das Schlingensief für die Ruhrtriennale im Jahr 2008 geschrieben hat.

In Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir setzt sich Schlingensief aus beinahe intimer Sicht mit dem universellen Thema des “Leben wollen, aber Sterben müssen” auseinander. Die Bühne hat hier mit ihren reichlichen Film- und Videoprojektionen und ihrer Vielzahl von räumlichen und bildhaften Elementen den Charakter einer allumfassenden Rauminstallation. Im rechten Seitenflügel ist ein Kino eingerichtet, in dem ein Programm von sechs ausgewählten Filmen aus verschiedenen Schaffensperioden abläuft: Menu Total von 1985/86, Egomania von 1986, Kultur Berlin die Deutschlandtrilogie mit 100 Jahre Adolf Hitler von 1988/89, Das deutsche Kettensägenmassaker von 1990 und Terror 2000 von 1991/92 sowie sein vorletzter Film United Trash von 1995/96. Alle Filme wurden vom Originalmaterial digitalisiert und teilweise restauriert. Das Kino ist während der Öffnungszeiten der Biennale permanent zugänglich und gibt dem internationalen Publikum die Gelegenheit, eine signifikante Auswahl von Schlingensiefs Filmen, zum Teil erstmalig untertitelt, zu sehen.

Der linke Seitenflügel des Pavillons ist dem von Christoph Schlingensief in Afrika gegründeten Operndorf gewidmet, das in der Nähe von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso entsteht und u.a. eine Schule mit Film- und Musikklasse, Kantine, Krankenstation und das zentrale Festspielgebäude umfasst. Das Operndorf wird unter Leitung von Aino Laberenz und mit dem Architekten Francis Kéré fortgeführt. Neben den Bild- und Dokumentationsmaterialien, die in Afrika bereits entstanden sind, und einem Zusammenschnitt von Via Intolleranza II, Christoph Schlingensiefs letztem Stück, für das er mit Akteuren aus Burkina Faso zusammen gearbeitet hat, wird dieser Bereich des Pavillons auch die Projektion von Panoramaaufnahmen der Umgebung der Baustelle enthalten, die Schlingensief bei einem afrikanischen Filmemacher für den Deutschen Pavillon in Auftrag gegeben hatte.

„…am Ende will ich sicher sein können, dass meine Arbeit einen sozialen Gedanken hat“

(Christoph Schlingensief)